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Kennzeichenarten

E-Kennzeichen für Elektroautos

Das E-Kennzeichen weist ein Fahrzeug als elektrisch betrieben aus, erkennbar am „E“ hinter der Ziffernfolge. Es ist die Voraussetzung dafür, dass Kommunen Elektrofahrzeugen Vorrechte einräumen können.

Redaktion Kennzeichen APIAktualisiert am 2 Min. Lesezeit
Reihe von Smart EQ Forfour an Ladesäulen vor dem ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof, vorne ein angeschlossenes Fahrzeug mit dem E-Kennzeichen B-WD 4063E

Wer ein E-Kennzeichen bekommt

Grundlage ist das Elektromobilitätsgesetz (EmoG). Anspruch haben reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge. Plug-in-Hybride bekommen es nur, wenn sie die gesetzlichen Grenzen für CO₂-Ausstoß oder elektrische Mindestreichweite einhalten.

Ob ein Fahrzeug die Voraussetzungen erfüllt, ergibt sich aus den Fahrzeugpapieren.

Weißer BMW iX mit dem Kennzeichen S-AA 3030E, per Kabel an eine Schnellladesäule angeschlossen
Ein reines Elektroauto an der Ladesäule – das „E“ am Ende des Kennzeichens weist es als Elektrofahrzeug aus.

Welche Vorteile es bringt

Das E selbst bringt noch keinen Vorteil. Es erlaubt den Kommunen aber, Elektrofahrzeuge zu bevorzugen: kostenloses oder günstigeres Parken, reservierte Stellplätze an Ladesäulen oder die Freigabe bestimmter Busspuren.

Welche Vorrechte gelten, legt jede Stadt selbst fest — und viele nutzen die Möglichkeit gar nicht.

Parkplatzschild mit Zusatzzeichen „Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs“ und „2X“
Solche Zusatzzeichen reservieren Parkplätze für Elektrofahrzeuge, solange sie laden.

E-Kennzeichen mit Wunschkombination

Das E-Kennzeichen wird bei der Zulassung beantragt. Eine Wunsch-Kombination reservieren Sie wie bei jedem anderen Kennzeichen; das E wird zusätzlich eingeprägt. Es zählt selbst nicht als Stelle, senkt aber die Obergrenze für die übrigen Zeichen; sehr lange Kombinationen passen deshalb nicht immer.

Deutsches E-Kennzeichen LER 00 39E mit EU-Band, HU-Plakette und Siegel des Landkreises Leer
Das „E“ steht hinter der Erkennungsnummer – davor sitzt die Kombination aus Buchstaben und Ziffern.

Was das E-Kennzeichen nicht ist

Das E ist kein Steuervorteil und keine Förderung. Die Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos folgt aus dem Kraftfahrzeugsteuergesetz und hängt nicht am Kennzeichen.

Es ist auch keine Pflicht. Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann ein normales Kennzeichen behalten — verzichtet dann aber auf die Vorrechte, die seine Stadt Elektrofahrzeugen einräumt.

Was Sie für den Antrag brauchen

Das E-Kennzeichen wird zusammen mit der Zulassung oder nachträglich bei der Zulassungsstelle beantragt. Die Stelle prüft die Voraussetzungen anhand der Fahrzeugdaten in den Zulassungsbescheinigungen.

Wird es nachträglich eingetragen, sind neue Schilder nötig, weil das E eingeprägt wird. Die bisherige Kombination kann dabei erhalten bleiben, sofern das zusätzliche Zeichen noch hineinpasst.

Quellen

Privat statt gewerblich? Wunschkennzeichen für das eigene Auto reservieren Sie auf wunschkennzeichenzentrale.de.

FAQ

Häufige Fragen.

Antwort nicht dabei? Schreiben Sie uns — wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

Frage stellen

Bekommt jeder Plug-in-Hybrid ein E-Kennzeichen?

Nein. Nur Plug-in-Hybride, die die Grenzwerte des Elektromobilitätsgesetzes für CO₂-Ausstoß oder elektrische Reichweite einhalten.

Gilt das E-Kennzeichen bundesweit?

Das Kennzeichen ja, die Vorrechte nicht. Parken, Laden und Busspuren regelt jede Kommune selbst.

Kann ich ein Wunschkennzeichen mit E kombinieren?

Ja. Sie reservieren die Kombination normal; das E wird bei der Prägung ergänzt.

Wunschkennzeichen für viele Fahrzeuge?

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